Veranstaltungen

Aktuelles aus der Region:

30 Jahre Grenzöffnung

Am 09. November 1989 öffnete die DDR ihre Grenze nach Westberlin und zur Bundesrepublik. Bürger der DDR konnten zum ersten Mal frei über Grenzübergangsstellen West in die damalige BRD ausreisen. Am 12. November 1989 um 07:00 Uhr morgens öffnete sich die Grenze „An der Gebrannten Brücke“ zwischen Neustadt bei Coburg und Sonneberg in Thüringen.

Die Spuren der innerdeutschen Grenze sind auch über ein Vierteljahrhundert danach noch sichtbar. Wer erleben möchte, wie es den Menschen in der Region vor 30 Jahren erging und was sie bewogen hat mit „grenzenlosem Jubel einander zu begegnen“, der sollte die BILDUNGSSTÄTTE INNERDEUTSCHE GRENZE in der kultur.werk.stadt in Neustadt besuchen, die vom 09. Bis 12. November für Besucher die Öffnungszeiten erweitert hat.

Weitere Informationen zu Veranstaltungen zu „30 Jahre Mauerfall“ finden Sie unter: https://www.coburg-rennsteig.de/de/urlaubswelten/kultur-geschichte/30-jahre-mauer

Sonderausstellung „Grenzenlos“ 30 Jahre Grenzöffnung / 10 Jahre Zweiländermuseum

Die Sonderausstellung im Zweiländermuseum in Streufdorf (Thüringen) bietet Informationen rund um die Grenzöffnung im Rodachtal sowie Einblicke in die Sammlung des umfangreichen Bildarchives. Interessierte können die Sonderausstellung im Rahmen eines Museumsbesuches bis zum 31.12.2019 besichtigen. 

http://www.zweilaendermuseum.de/_inhalt/willkommen/willkommen

Konkurrenz oder Erbfeindschaft? Frankreich und Deutschland vor und nach dem Ersten Weltkrieg.

Das Studium Generale der vhs – Coburg thematisiert in diesem Jahr die Beziehung zwischen Frankreich und Deutschland – zwei benachbarte Länder, die eine lange, wechselhafte Geschichte verbindet. Oft standen sich die Länder feindselig gegenüber. Heute gelten sie als zentrale Mächte und Partner innerhalb der europäischen Union.

Am Mittwoch, 13.11.2019, von 19:00–20:30 Uhr referiert Prof. Dr. Klaus van Eickels im Pfarrzentrum St. Augustin Coburg zum Thema: Konkurrenz oder Erbfeindschaft? Frankreich und Deutschland vor und nach dem Ersten Weltkrieg.

Weitere Veranstaltungen folgen. Nähere Informationen unter: http://www.vhs-coburg.de

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Veranstaltungen von Europe Direct Coburg 2019:

EDIC Coburg präsentiert sich beim Kooperations- und Bildungstag

Am 24. Oktober 2019 fand in der Emil-Fischer-Grundschule in Dörfles-Esbach der 12. Kooperations- Bildungstag statt. Neben Workshops und Fachvorträgen, stand den teilnehmenden Lehrkräften und Erziehern auch ein „Markt der Möglichkeiten“ zur Verfügung, bei dem unterschiedliche Aussteller teilnahmen. Auch das Europe Direct Informationszentrum Coburg war mit einem Stand vertreten. Iris Kroon-Lottes präsentierte passende Unterrichtsmaterialien und informierte über Vorträge rund um das Thema Europa sowie die Teilnahme am Coburger Europa-Preis.

Verleihung: Coburger Europa-Preis 2019

Der „Coburger Europa-Preis“ wird jedes Jahr an Schulen und Auszubildende verliehen.
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Das Informationszentrum Europe Direct in Coburg verlieh in Kooperation mit der VR-Bank Coburg und der Industrie- und Handelskammer zum sechsten Male den Coburger Europa-Preis. In der Kategorie „Schulpreis“ (750 Euro) wurde die Freiherr-von-Rast-Schule ausgezeichnet, die Realschule II Coburg und das Gymnasium Casimirianum erhielten den Europa-Preis in der Kategorie „Klassenpreis“ (Erlebnis-Sachpreis in Höhe von 500 Euro). Schirmherr der Veranstaltung ist Erbprinz Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha.

 

Die Freiherr-von-Rast-Schule Coburg beschäftigt sich schon seit über zehn Jahren intensiv mit Europa. In diesem Jahr gewann die Schule den mit 750 Euro dotierten „Schulpreis“ mit ihrem Thema „In Europa zu Hause“. Präsentiert wurde die Möglichkeit, im Rahmen einer Ausbildung über das EU-Programm „Lebenslanges Lernen“ Auslandspraktika in Belgien, Österreich und Schweden zu absolvieren. Die Austauschüler bekommen bei ihren Auslandsaufenthalten auch Einblicke ins kulturelle, soziale und gesellschaftliche Leben der Menschen vor Ort.

Wie schmeckt Europa und kann Europaliebe auch durch den Magen gehen? fragte sich die Klasse 6 c der Realschule II Coburg und versuchte sich dem Thema Europa mit allen Sinnen zu nähern. Für ihre „kulturelle und kulinarische Reise durch Europa“ wurden die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte ebenfalls mit dem „Klassenpreis“ ausgezeichnet. Bei ihren Recherchen zu europäischen Städten entdeckten die Sechstklässler zahlreiche, landestypische Rezepte, die nachgekocht wurden und aus denen sogar ein europäisches Kochbuch verfasst wurde.

Den Europa-Preis in der Kategorie „Klassenpreis“ gewann das Coburger Gymnasium Casimirianum mit der Teilnahme an einem Erasmus+-Projekt, das über einen Zeitraum von drei Jahren lief und in diesem Jahr seinen Abschluss in Coburg feierte. Unter dem Titel: „Making school a home for each student – unity in diversitiy“ präsentierten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der 10. Und 11. Jahrgangsstufe die Inhalte des Projekts, an dem außer dem Casimirianum fünf weitere Schulen aus Belgien, Italien, Luxemburg, Spanien und Schweden beteiligt waren. Ziel war es, Methoden zur besseren Inklusion und Integration verschiedener Schüler-Zielgruppen zu entwickeln. Die Jugendlichen befassten sich mit Themen wie Kunst, IT, zivilgesellschaftliches Engagement, Sport, interkulturelle Kompetenzen oder Aktivitäten außerhalb des Unterrichts.

Musikalisch umrahmt wurde das Programm von jungen Musikern der Musikschule in Coburg.

Für den Coburger Europa-Preis konnten sich Schulen und Schulklassen beziehungsweise Schüler- und Azubigruppen aus Coburg Stadt und Land und der Region Sonneberg bewerben, die sich (innerhalb des geltenden Bewerbungsjahres) im Unterricht intensiv mit den Themen EU und Europa auseinander gesetzt haben.

Das Informationsbüro Europe Direct freut sich auch für das kommende Jahr über zahlreiche Bewerbungen und Einsendungen. Bei Fragen melden Sie sich bitte dirtekt bei: europa@vhs-coburg.de (weitere Informationen siehe unter: Service!).