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Ernst Jünger – Gelehrter, Provokateur und Weltbürger

Ein Coburger Beitrag zum Europäischen Jahr des Kulturerbes 2018

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Ernst Jünger als Leutnant im 1. Weltkrieg

Ernst Jünger zählt zu vielseitigsten Gestalten der deutschen Literatur im 20. Jahrhundert: Während seines mehr als 100-jährigen Lebens reflektierte der wache und immer kritische Beobachter die zahllosen politischen und geistigen Entwicklungen Deutschlands, Europas – ja der ganzen Welt.

Als ehemaliger deutscher Offizier und Soldat der französischen Fremdenlegion machte sich Jünger besonders verdient um die deutsch-französische Freundschaft, was ihm unter anderem die „Friedensmedaille der Stadt Verdun“ und den „Robert-Schumann-Preis eintrug…

Als Beitrag zum Europäischen Jahr des Kulturerbes 2018 veranstaltet das Europe Direct Coburg daher die dreiteilige Vortragsreihe „Ernst Jünger – Gelehrter, Provokateur und Weltbürger“ in Kooperation mit dem Naturkundemuseum Coburg:

 

17.04.2018: „Liebend erkennen – Ernst Jünger – Forscher und Liebhaber“

(Referent: Dr. Volker Puthz; Ort: Naturkundemuseum Coburg; Beginn: 19.00 Uhr).

 

26.04.2018:  „Ernst Jünger und Frankreich – ein paradoxes Verhältnis“

(Referent: Dr. Nils Penke; Ort: Naturkundemuseum Coburg; Beginn: 19.00 Uhr).

03.05.2018: „Ernst Jüngers Weltstaat und Europa“

(Referent: Dr. Alexander Pschera; Ort: Naturkundemuseum Coburg; Beginn: 19.00 Uhr)

Lesen Sie mehr:

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Die neue Broschüre des Europe Direct Coburg ist da:

„Der Brexit“

Unsere europäische Integration sonnt sich zu Recht im Glanz ihrer erstaunlichen Erfolgsgeschichte: Seit 1951, als die Bundesrepublik Deutschland mit den Benelux-Staaten, Frankreich und Italien die Montanunion gründete, blüht der beruhigende Gedanke eines fortwährenden Zusammenwachsens europäischer Staaten. Denn nach zwei Blut-triefenden Weltkriegen, die unseren Kontinent in Schutt und Asche legten, wurden die Vorteile einer fruchtbringenden Zusammenarbeit möglichst vieler Europäer Brexit-titelimmer offensichtlicher. Umso fassungsloser stehen heute diese Generationen, welche inzwischen die Früchte der EU genießen durften, vor dem Entschluss des Vereinigten Königreichs, diese Staatengemeinschaft zu verlassen; denn mit ihrem Referendum vom 23. Juni 2016 stimmten die Briten (in demokratischer Abstimmung) tatsächlich für ihren Austritt aus der EU! Seither herrscht in der Europäischen Union Katerstimmung, während Großbritannien sich in der altbewährten Strategie der „Stiff Upper Lipp“ übt: Haltung bewahren – gerade in stürmischen Tagen! Und wirklich hat das Vereinigte Königreich auf den Brexit-Verhandlungen wenig zu lachen, wo die EU klarstellen will und muss, dass ein Austritt aus der Union sich für keinen Staat lohnen kann, auch nicht für eine ehemalige Weltmacht! Doch nicht nur dem Inselreich, sondern gerade den verbleibenden 27 EU-Staaten drohen handfeste Nachteile: Zu eng sind durch Globalisierung und Nachkriegsbündnisse die Schicksale der europäischen Staaten miteinander verschweißt, als dass dem Ausscheiden eines der größten EU-Nettozahler nicht ernsthafte Konsequenzen auch für seine ehemaligen EU-Genossen folgen müssten. Daher lohnt es sich nachzufragen, was gerade Nicht-Briten heute über den Brexit denken, nachdem die unmittelbare Empörung abgekühlt ist und sich erste Folgen in Politik und Wirtschaft auszuwirken beginnen. Dazu hat das Europe Direct Informationszentrum  Coburg einen Fragenkatalog an Coburger Politiker, Unternehmer und Bürger gesendet, um deren Meinungen einzuholen über diese wirklich historische Erschütterung der Europäischen Union.

Die Broschüre ist kostenlos in den Räumen des Europe Direct Informationsbüros erhältlich (Löwenstraße 12, 96450 Coburg).

 

 

 

 

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