Liebe Besucherinnen, liebe Besucher,

14. September 2010

herzlich willkommen auf den Internetseiten des EUROPE DIRECT – Informationszentrums für Oberfranken und Südthüringen in Coburg.
Wir sind Ihr lokaler Ansprechpartner für Fragen rund um Europa
Auf den folgenden Seiten können Sie sich über die Europäische Union allgemein, über lokale und regionale EU-Themen und über das Angebot unseres Büros informieren.

Auf dieser Seite finden Sie untenstehend unter anderem die aktuellen Nachrichten der Europäischen Kommission…


Der Euro ist ein Turbolader für Deutschlands Wirtschaft

15. Mai 2012

Deutschland profitiert mit am meisten vom geeinten Europa – dieses Fazit zog der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dieter Hundt: „Der Euro hat sich geradezu als Turbolader erwiesen“, sagte er bei einer Veranstaltung der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland und der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa.

Der Euro habe Deutschlands wirtschaftlichen Aufstieg bescheunigt. Hundt: „Stiegen unsere Exporte in den 1990er Jahren dank des europäischen Binnenmarktes noch um gut drei Prozent, so schossen sie nach Einführung des Euros zunächst auf das Doppelte und vervielfachten sich dann mit neun Prozent pro Jahr sogar um das Dreifache.“ Auch wenn die europäische Staatsschuldenkrise noch wie ein Damoklesschwert über der europäischen Konjunktur hinge, seien die Perspektiven der deutschen Wirtschaft positiver als erwartet.


Frühjahrsprognose: Europas Wirtschaft erholt sich allmählich

15. Mai 2012

Europas Wirtschaft befindet sich zwar in einer leichten Rezession, die Aussichten für 2013 sind jedoch deutlich besser. Das ist das Ergebnis der Frühjahrsprognose, die der für Wirtschaft, Währung und Euro zuständige Kommissionsvizepräsident Olli Rehn vor kurzem in Brüssel vorstellte. Rehn sagte: „Eine Erholung ist in Sicht.“ Für Deutschland erwartet die Kommission ein Wachstum von 0,7 Prozent im laufenden Jahr und von 1,7 Prozent im nächsten Jahr. Die Neuverschuldung des Staates dürfte mit 0,9 Prozent in diesem und 0,7 Prozent im kommenden Jahr eine der niedrigsten in der Euro-Zone sein.


EU-Statistik: Lebenserwartung und Gesundheit der heute 65-jährigen Europäer

25. April 2012

Von den heute 65-jährigen Europäern werden Franzosen und Spanier voraussichtlich am ältesten. Am längster werden sich wohl die heute 65-jährigen Schweden guter Gesundheit erfreuen. Dies geht aus einer aktuellen Statistik des statistischen Amtes der EU, Eurostat, hervor. Im Jahr 2010 hatten im EU-Durchschnitt 65-jährige Männer noch eine geschätzte Lebenserwartung von 17,4 Jahren. Bei Frauen lag sie höher: sie werden schätzungsweise 86 Jahre alt, haben also im Alter von 65 noch 21 Jahre zu leben. Dabei haben Frauen ab 65 noch 8,8 gesunde Lebensjahre vor sich, bei den Männern sind es 8,7 Jahre. Die Lebenserwartung der deutschen 65jährigen liegt im europäischen Durchschnitt, allerdings haben sie weniger Jahre bei guter Gesundheit zu erwarten als der durchschnittliche 65jährige: Frauen 7,1 Jahre, Männer 6,9 Jahre.

Die Statistik wurde im Rahmen des Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012 erstellt.


EU startet Initiative für mehr Jobs

20. April 2012

Die Europäische Kommission will mit Hilfe eines Beschäftigungspaketes bis 2020 mehr als 17 Millionen neue Jobs ermöglichen. Dazu machte sie Vorschläge, die die Mitgliedsstaaten bei der Reform des Arbeitsmarktes unterstützen sollen. Konkret soll es zum Beispiel Einkommenssteuerzuschüsse für neu geschaffene Arbeitsplätze und Hilfen für den Start in die Selbstständigkeit geben. „Im Kampf gegen das inakzeptable Ausmaß der Arbeitslosigkeit braucht Europa eine Strategie für die Schaffung von Arbeitsplätzen“, sagte Kommissionspräsident José Manuel Barroso: „Die EU verfügt über ein großes, ungenutztes Jobpotenzial: Zusammengenommen werden die grüne Wirtschaft, die Gesundheitsbranche und die Branche der neuen Technologien in den nächsten Jahren mehr als 20 Millionen Arbeitsplätze schaffen.“ Einzelheiten finden Sie hier:

http://ec.europa.eu/social/main.jsp?langId=de&catId=89&newsId=1270&furtherNews=yes


Bundespräsident Gauck zu Besuch in Brüssel

17. April 2012

Beim Besuch von Joachim Gauck in Brüssel haben der Bundespräsident und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso ihr gemeinsames Engagement für ein starkes Europa bekräftigt. Barosso sagte, das europäische Projekt sei nicht selbstverständlich oder unumkehrbar, sondern müsse gelebt werden. Gauck sei hier Vorbild. Der Bundespräsident betonte die Bereitschaft der deutschen Politik, uneingeschränkt Ja zu Europa zu sagen. „Wir sollten uns nicht leiten lassen von Ängsten“, sagte Gauck: „Wir sollten uns anstacheln lassen von der Herausforderung der Wirtschafts- und Finanzkrise und Gestaltungskräfte entwickeln.“

Ein Video des ersten Zusammentreffens von Gauck und Barroso finden Sie hier:

http://ec.europa.eu/avservices/player/streaming.cfm?type=ebsplus&sid=200961


Europas Binnenmarkt feiert Geburtstag

16. April 2012

Seit 20 Jahren gibt es den EU-Binnenmarkt. Anlässlich dieses Jubiläums startet die Europäische Kommission jetzt den Wettbewerb „Generation 1992“ – einen Kreativwettbewerb zum Thema Binnenmarkt. Mitmachen können alle EU-Bürger, die 1992 geboren wurden. Wer mitmachen will, muss zum Beispiel eine Erzählung, ein Video, ein Foto oder eine Smartphone-App zum Thema Binnenmarkt einreichen.

Von April bis September werden monatlich Preise verlost – unter anderem Tablets, Smartphones, Fotoapparate, MP3-Player und InterRail-Global Passes. Welche Kategorien es gibt, finden Interessierte im Internet unter www.generation1992.eu/de.

Die Gewinner jeder Kategorie erhalten neben den Sachpreisen auch die Möglichkeit, ein vierwöchiges Praktikum bei einem europäischen Organ oder in einem internationalen Unternehmen zu machen. Die 20 ausgewählten Filialisten werden zur Woche des Europäischen Binnenmarkts im Oktober eingeladen, wo sie im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung ihre prämierten Beiträge vorstellen dürfen.

Infos zum Binnenmarkt:

Der Binnenmarkt zählt zu den größten Errungenschaften der Europäischen Union.

Die früher zwischen den Mitgliedstaaten bestehenden Handels- und Wettbewerbsbeschränkungen sind schrittweise abgebaut worden. Dadurch hat sich der Lebensstandart der EU-Bürger erhöht.

Im Laufe der Jahre hat die EU eine Reihe von Maßnahmen (in den Bereichen Verkehr, Wettbewerb usw.) ergriffen, damit möglichst viele Unternehmen und Verbraucher von den Öffnung des Binnenmarktes profitieren.


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